2. März 2026

Im Rahmen der Hamburger Vortragsreihe „Wir wollen’s wissen!" tauschen Forscherinnen und Forscher regelmäßig den Hörsaal gegen das Klassenzimmer, um wissenschaftliche Themen direkt zu Schülerinnen und Schülern zu bringen und die Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu stärken. Dieses Format der Universität Hamburg bietet jungen Menschen die Möglichkeit, Wissenschaft hautnah zu erleben und mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen.
In drei Veranstaltungen am Albert-Schweitzer-Gymnasium, an der Stadtteilschule Eppendorf und am Johannes-Brahms-Gymnasium präsentierte das Hub of Computing & Data Science (HCDS) das Forschungsprojekt RESCUE-MATE. In Diskussionen mit über 70 Schülerinnen und Schülern wurden praxisnahe Aspekte des zivilen Katastrophenschutzes näher beleuchtet. Ziel der Vorträge war es, die Komplexität moderner Krisenszenarien verständlich zu machen, Fragen aus erster Hand zu beantworten und den Austausch über aktuelle Forschung zu fördern.
Im Fokus stand dabei das Projektziel von RESCUE-MATE: die Erstellung dynamischer Lagebilder durch die Integration unterschiedlicher Echtzeitdaten – von Sensorinformationen über Verkehrsflüsse bis zu Social-Media-Signalen und Drohnendaten – um Einsatzkräfte bei der Koordination, bei Evakuierungen und in Krisensituationen umfassend zu unterstützen. Durch diese datengestützte Sicht auf komplexe Ereignisse sollen Entscheidungsprozesse beschleunigt und die Sicherheit der Bevölkerung gesteigert werden.
Formate wie „Wir wollen’s wissen!" unterstreichen die Bedeutung des öffentlichen Dialogs in der Forschung. RESCUE-MATE möchte dabei einen Beitrag leisten wissenschaftliche Fragestellungen in die Gesellschaft zu tragen und jungen Menschen Einblicke in die Forschungsarbeit im Katastrophenschutz zu ermöglichen.

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten – Lehrkräften, Schüler*innen, Vortragenden und Organisatorinnen sowie Organisatoren – für das Engagement und die spannenden Gespräche!