RESCUE-MATE beim bundesweiten Warntag 2026 in Hamburg-Bergedorf

21. September 2026

Am 10. September 2026 fand der sechste bundesweite Warntag statt. Auch RESCUE-MATE war bei der zentralen Informationsveranstaltung auf dem Bahnhofsvorplatz in Hamburg-Bergedorf vertreten. Gemeinsam mit Akteuren des Hamburger Bevölkerungsschutzes konnten sich Bürgerinnen und Bürger über Warnung, Vorsorge und aktuelle Entwicklungen im Katastrophenschutz informieren und verschiedene Technologien selbst ausprobieren.

Im Mittelpunkt des RESCUE-MATE-Beitrags standen Flutsimulationsmodelle sowie eine weiterentwickelte Version des digitalen VR-Stabsraums, die vom Team der Digital City Science der HafenCity Universität Hamburg (HCU) entwickelt wurde. Der Forschungsdemonstrator veranschaulicht, wie digitale Technologien künftig dabei unterstützen könnten, Informationen für Entscheidungsträger situationsgerecht aufzubereiten und die Zusammenarbeit in komplexen Krisensituationen zu unterstützen.

Dabei stehen unter anderem Fragen im Fokus, wie unterschiedliche Rollen und Berechtigungen bei der Informationsbereitstellung berücksichtigt werden können und wie eine ortsunabhängige Zusammenarbeit von Entscheidungsträgern ermöglicht werden kann.

Auf besonderes Interesse stießen die Demonstratoren bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern sowie bei den teilnehmenden Schulklassen. Mit der Sturmflutsimulation konnten Schülerinnen und Schüler beispielhaft nachvollziehen, inwieweit ihre eigene Schule im Falle einer Sturmflut von Überflutungen betroffen sein könnte. So wurde anhand eines konkreten Beispiels anschaulich vermittelt, wie Simulationen dazu beitragen können, Risiken und mögliche Auswirkungen von Extremereignissen besser zu verstehen.

Der Warntag bot damit nicht nur Gelegenheit, bestehende Warnstrukturen sichtbar zu machen, sondern auch aktuelle Forschungsansätze für einen zukunftsfähigen Bevölkerungsschutz vorzustellen und mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Wir bedanken uns bei der Behörde für Inneres und Sport und dem Bezirksamt Bergedorf für die Organisation und Durchführung der Veranstaltung sowie bei der Feuerwehr Hamburg und der HafenCity Universität Hamburg für die Unterstützung vor Ort.