5. Verbundtreffen des Projektes RESCUE-MATE: Austausch, Fortschritt und neue Impulse

23. April 2026



Am 21. und 22. April 2026 fand das fünfte Verbundtreffen des Forschungsprojektes RESCUE-MATE statt. Die Veranstaltung bot den Projektpartnern erneut die Gelegenheit, sich intensiv auszutauschen, aktuelle Entwicklungen zu präsentieren und gemeinsam an den nächsten Schritten zu arbeiten.

Tag 1: Austausch im Polizeipräsidium und Impulse aus der Senatskanzlei

Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Präsentation der aktuellen Sachstände aus den einzelnen Teilprojekten. So konnten alle Partner einen umfassenden Überblick über die Fortschritte und Herausforderungen im Konsortium gewinnen – ein wichtiger Baustein, um die gemeinsame Vorstellung vom Gesamtprojektziel immer wieder zu schärfen. Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Nora Reinecke, die das neue Zentrum Digitale Zwilling in der Senatskanzlei vorstellte und damit wertvolle Impulse für die Zeit nach Projektende und das Thema Verwertung der Projekterkenntnisse setzte.

Tag 2: Gemeinsame Arbeit und Ausstellung an der HCU

Am zweiten Tag trafen sich die Teilnehmenden an der HafenCity Universität (HCU), um in Arbeitsgruppen an verschiedenen Schwerpunktthemen weiterzuarbeiten. Zudem stand der Besuch der Wanderausstellung „Sicher, oder?" auf dem Programm, aus der Perspektive von Bürgerinnen und Bürger sich der Thematik nähert.

Erreichte Meilensteine und nächste Schritte

  • Alle Projektpartner sind nun auf dem aktuellen Stand der Entwicklungen im Konsortium – ein wichtiger Schritt für die zielgerichtete Zusammenarbeit.

  • Die letzte Projektdrohne wurde von HAS an die UHH übergeben. Als nächstes steht die finale Auswahl der Payload an.

  • Die Integration einer Sturmflutsimulation für die Elbinsel Wilhelmsburg der HCU in die 3D-Umgebung von AS wurde erfolgreich umgesetzt.

  • Fachanwender haben wertvolles Feedback für den Bereich Human Computer Interaction der UHH gegeben.

  • Die Vorbereitungsarbeiten für den virtuellen Stabsraum der HCU, der auf der Interschutz präsentiert werden soll, sind angelaufen.

  • Die Verknüpfung zwischen Bürger:innen-App und Lagebild im Stab wurde weiter vorangetrieben.

  • Im Bereich der Schnittstellenarbeit zur Datenplattform wurden Fortschritte bei der Szenen- und Deichschadenserkennung (HITeC und LSBG), den Poldersensoren (HAW) und FlagMii (FRQ) erzielt.

Das Verbundtreffen hat erneut gezeigt, wie wichtig der regelmäßige Austausch und die enge Zusammenarbeit im Projekt RESCUE-MATE sind, um innovative Lösungen für den Bevölkerungsschutz zu entwickeln. Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Schritte!