Aktuelle Mitteilungen

Workshop Hilfsorganisationen

Helfer in der Not – Die Rolle von Polizei und Hilfsorganisationen HPA Bildarchiv: © Andreas Schmidt-Wiethoff Im vorerst letzten Workshop des Jahres wurden Anfang Dezember die Ansprechpartner vom Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. (ASB), Deutsches Rotes Kreuz e.V., Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG), Bundesverband Rettungshunde (BRH) sowie der Wasserschutzpolizei zum Austausch eingeladen. Bei einer Sturmflut sind vor allem Evakuierung, der Aufbau von Personenmelderegistern und im Fall der Hilfsorganisationen (Hi-Orgs) die Versorgung der Bevölkerung notwendiger Bestandteil aller getroffenen Maßnahmen. Aus den Erfahrungen der Beteiligten haben sich folgende Schwerpunktthemen ergeben:

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Workshop Katastrophenstab

Einsicht in die Rolle von Feuerwehr, LSBG und BIS HPA Bildarchiv: © Andreas Schmidt-Wiethoff Das Krisenszenario und die im RESCUE-MATE Projekt angedachten Lösungsansätze wurden sowohl im initialen Workshop mit der HPA als auch im Austausch mit dem Bezirksamt Mitte bekräftigt. Die Validierung des Szenarios sowie der bestehende Informationsbedarf an der Perspektive weiterer zentraler Akteure führte uns Ende November in die Räumlichkeiten der Feuerwehr, die uns fachkundige Einblicke gewährte. Zum weiteren Teilnehmerkreis gehörten auch die Behörde für Inneres und Sport sowie der Landesbetrieb Straßen, Brücken, Gewässer.

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Workshop Hochwasserschutz

Dreh- und Angelpunkt Zentraler Katastrophendienststab: Im Austausch mit dem Bezirksamt Mitte Aussicht vom Bezirksamt Mitte, Raum Billstedt (© Claudia Hertel-ten Eikelder) Der Auftaktworkshop mit der HPA hat die Betrachtung des Katastrophenfalls Sturmflut mit dem Subszenario eines Ertrinkenden Menschen verfestigt. Im Termin ist die Komplexität des Zusammenwirkens der involvierten Akteure deutlich geworden. Das der Behörde für Inneres und Sport (BIS) unterstellte Bezirksamt Mitte ist im Krisenfall der physische Ort, an dem der Zentrale Katastrophendienststab (ZKD) zusammentrifft, um notwendige Schritte zu definieren und entsprechende Entscheidungen zu treffen. Im Bezirksamt Mitte sind die Zuständigkeiten in Stabsbereiche unterteilt und die Maßnahmen je nach Wasserstandstufe konkret ausformuliert. Von hier werden die Hilfsorganisationen gesteuert und vor allem die abschließenden (Aufräum-)Arbeiten nach einem Katastrophenfall abgewickelt. Ansätze, die im Rahmen des RESCUE-MATE Projektes zu einer Verbesserung der Zusammenarbeit aller Akteure im Katastrophenfall führen können, sind eingehend beschrieben worden.

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Workshop Hafenstab

Auftaktworkshop bei der HPA mit dem Hafenstab und Oberhafenamt Bildrechte: Andreas Schmidt-Wiethoff (HPA) Der im Projekt RESCUE-MATE avisierte Katastrophenfall ist ein Sturmflutszenario mit einer Flutwelle von 7m über NN. In diesem Zusammenhang würden die bevölkerungsreichen Stadtgebiete HafenCity und Wilhelmsburg überschwemmt werden sowie weite Teile des Hamburger Hafens und des Schiffsverkehres betroffen sein. Mit den Verantwortlichen des Hafenstabes (HASTA) bei der Hamburg Port Authority (HPA) wurde über Zuständigkeiten, vorbeugende Maßnahmen, Ablaufpläne, Kommunikationswege und Bedarfe gesprochen, die im Zusammenhang mit einer Sturmflut bestehen. Auch die daraus resultierenden Subszenarien, die im weiteren Verlauf des Projektes bedacht werden müssen, wurden erörtert.

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