20. Oktober 2026
Mit einem digitalen Projektposter war RESCUE-MATE am 14. und 15. Oktober 2026 beim BMFTR-Innovationsforum „Zivile Sicherheit“ im World Conference Center Bonn vertreten. Im Mittelpunkt des Forums stand unter anderem die Frage, wie Forschung und Anwendung noch wirksamer miteinander verbunden werden können.

Aus dem Austausch ergaben sich wichtige Impulse für den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis. Drei Aspekte waren dabei besonders relevant:
Praxistransfer von Anfang an mitdenken
Anwender sollten nicht erst fertige Lösungen erproben, sondern bereits frühzeitig in deren Entwicklung eingebunden werden. So können praktische Anforderungen von Beginn an berücksichtigt und die Voraussetzungen für eine spätere Anwendung verbessert werden.
Relevante Informationen für ein digitales Lagebild zusammenführen
Ein digitales Lagebild entsteht nicht allein durch die Verfügbarkeit möglichst vieler Daten. Entscheidend sind belastbare Datengrundlagen, die rechtzeitige Verfügbarkeit relevanter Informationen und deren bedarfsgerechte Aufbereitung für die jeweiligen Anwender.
Wissen verständlich aufbereiten und langfristig sichern
Damit Forschungsergebnisse in der Praxis genutzt werden können, müssen sie verständlich und anwendungsorientiert vermittelt werden. Darüber hinaus braucht es tragfähige Strukturen, um Wissen zu sichern und den Transfer über die Laufzeit einzelner Forschungsprojekte hinaus zu unterstützen.

Die Diskussionen unterstrichen, dass innovative Lösungen für die zivile Sicherheit mehr erfordern als technologische Entwicklungen. Entscheidend sind auch die enge Zusammenarbeit von Forschung, Behörden, Wirtschaft und Praxis sowie ein kontinuierlicher Austausch über Anforderungen, Erfahrungen und Anwendungsmöglichkeiten.

RESCUE-MATE bedankt sich beim Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und beim Team des VDI Technologiezentrums für die Organisation des Forums und den wertvollen Austausch.