Projektziel

Unter fortlaufender Einbindung von Echtzeitdaten soll ein dynamisches Lagebild einer Krisen- und Katastrophensituation erstellt werden, das den Rettungskräften eine umfassende Orientierung und Situationsbewertung ermöglicht.

Krisenszenario

Für die Hansestadt Hamburg wird das Szenario einer Sturmflut fokussiert, die einen Höchstwasserstand von 7m oder mehr erreicht. In Teilszenarien werden die Rettung Ertrinkender sowie eine Evakuierung des Stadtteils Wilhelmsburg betrachtet.

Förderung

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt RESCUE-MATE wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt(BMFTR) im Programm „Forschung für die zivile Sicherheit“ gefördert.

Aktuelle Mitteilungen

Accepted Paper at the 51st IEEE Conference on Local Computer Networks 2026

am 9. Oktober 2026

We are happy to announce that our paper “Force-Based Optimization of UAV 3D Placement for Fault-Tolerant FANETs” has been accepted at the Local Computer Networks Conference 2026.

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RESCUE-MATE beim 3. Hamburger Zwillingstag

am 28. September 2026

Wie können Daten als Grundlage für vorausschauende Planung und konkrete Entscheidungen im Katastrophenschutz genutzt werden? Mit dieser Frage war RESCUE-MATE beim 3. Hamburger Zwillingstag vertreten – mit einem Impulsvortrag und einem Workshop rund um die Nutzung und Mehrfachverwendung von Daten. Simulation statt Überraschung Im Impuls „Simulation statt Überraschung – Präventive Planung und Entscheidungsunterstützung“ zeigte RESCUE-MATE, welchen Mehrwert verknüpfte Datengrundlagen für den Katastrophenschutz bieten können. Im Mittelpunkt standen die im Projekt entstehende dezentrale Datenplattform und ihre Anbindung an die „Urban Data Platform Hamburg“. Durch die Verknüpfung unterschiedlicher Datenquellen entsteht eine Grundlage für konkrete Anwendungen: Am Beispiel der Evakuierungsunterstützung bei einer Sturmflut wurde gezeigt, wie unter anderem Geodaten, Zensusdaten und Ergebnisse der Sturmflutsimulation zusammengeführt werden können. Dies ermöglicht eine verbesserte Lageeinschätzung und Entscheidungsunterstützung für Einsatzkräfte.

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RESCUE-MATE beim bundesweiten Warntag 2026 in Hamburg-Bergedorf

am 21. September 2026

Am 10. September 2026 fand der sechste bundesweite Warntag statt. Auch RESCUE-MATE war bei der zentralen Informationsveranstaltung auf dem Bahnhofsvorplatz in Hamburg-Bergedorf vertreten. Gemeinsam mit Akteuren des Hamburger Bevölkerungsschutzes konnten sich Bürgerinnen und Bürger über Warnung, Vorsorge und aktuelle Entwicklungen im Katastrophenschutz informieren und verschiedene Technologien selbst ausprobieren. Im Mittelpunkt des RESCUE-MATE-Beitrags standen Flutsimulationsmodelle sowie eine weiterentwickelte Version des digitalen VR-Stabsraums, die vom Team der Digital City Science der HafenCity Universität Hamburg (HCU) entwickelt wurde. Der Forschungsdemonstrator veranschaulicht, wie digitale Technologien künftig dabei unterstützen könnten, Informationen für Entscheidungsträger situationsgerecht aufzubereiten und die Zusammenarbeit in komplexen Krisensituationen zu unterstützen.

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Erfolgreicher Testeinsatz von Drohnen und KI an der Elbe

am 20. August 2026

Am Abend des 30.07.2026 fand an der Elbe bei der DLRG Wasserrettungsstation Hamburg-Wittenbergen ein bedeutender Praxistest im Rahmen unseres Forschungsprojekts statt. Ziel war es aktuelle Entwicklungen unter realistischen Bedingungen zu erproben und sie daraus besser weiterzuentwickeln zu können. Bis zu sechs Drohnen waren gleichzeitig im Einsatz und lieferten hochauflösende Luftaufnahmen. Im Wasser befanden sich bis zu sechs simuliert betroffene Personen, die von einem DLRG-Rettungsschwimmer sowie einem Boot immer wieder gerettet wurden. So konnten verschiedene Rettungssituationen realitätsnah nachgestellt und zum KI-Training dokumentiert werden.

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